KAREL FAJFR

Stellungnahme von Karel Fajfr zu den Vorwürfen von Isaak Droysen

Regardig a statement from Issak Droysden.

I have never noticed anything that has been said by Issak in his interview. I have sat in on many training sessions where Issak was on the ice and also off the ice and never seen any behavior like this from Mr. Fajfr also i have been part of his team for many years and i always felt very good atmosphere on the ice and very relaxed conditions for training. 

I hope this finds you well and cleares this out. Mr Fajfr is like a father to me so this accusations make me very sad.

Best regards

Michal Brezina


I’m writing regarding an accusation against my former coach Karel Fajfr. Last week I discovered an article in german newspapers “Main-Post” where Mr. Fajfr is being accused of physical, verbal and psychological abuse. I would like to share my personal experience when I was an athlete training with Mr. Fajfr to maybe help making an opinion on Mr.Fajfr’s proffessionality.
My name is Ondrej Hotarek, born on 25.1.1984 in Brno, Czech Republic, currently an italian citizen. Since 2006 I represented Italy in pairs figure skating. I took part in two Olympic games, eleven World championships, ten European championships,
won seven italian national titles, as well as the first bronze medal at Europeans for Italy.
My first pair skating partnership with Laura Maggitteri has been initiated by the collaboration of my coach Mrs.Franca Bianconi and Mr.Karel Fajfr. From 2006 to 2009 Mr.Fajfr was our main coach for pair elements and we trained with him during summer, and during big part of the competitive seasons. After starting new partnership with Stefania Berton, we kept collaborating with Mr. Fajfr until 2011.
During my years of traning under the guidance of Mr.Fajfr I appreciated his professional approach, his technical knowledge and his determination to help me become a strong athlete. I have never experienced any kind of physical or
psychological abuse from him. Neither have I wittness any suspicious behaviour towards my fellow collegues. I’m shocked after reading these accusations against Mr.Fajfr.
Figure skating is a tough sport when you want to be amongst the best, you have to push yourself and so has to do your coach. But there is a clear line between being a tough coach and abusive coach and Mr.Fajfr has never crossed that line with me.
During My carreer I have trained with the worlds most appreciated coaches of pair skating and to me coach Karel Fajfr remains one of the best proffessionals I have met.
Respectfully

Ondrej Hotarek


I’m writing regarding an accusation that was published on line and in newspapers “Main-Post”against figure skating coach mr. Karel Fajfr.
My name is Matteo Rizzo and I'm an Italian Figure Skater born in Rome 05/09/1998. I took part in Pyeongchang Olympic Games and three time at World Championship.
Always during summer time, I go around the world for practicing and during period 2011 until 2014 I was going to Oberstdorf (Germany) with coach mr. Karel Fajfr. I always enjoyed practicing there and especially with mr.Fajfr.
I have never had a bad experience with mr.Fajfr, never had any kind of physical or psychological abuse. Not even to any other athlete that was in my group.I don't think that to be a good/strong coach (as any other coach is) can be judged as physical or psychological abuse.
Respectfully

Matteo Rizzo


Herr Fajfr ist ein hervorragender Trainer.
Ich habe fünf Jahre lang tagtäglich bei ihm trainiert und nie erlebt, dass er handgreiflich wurde. 

Samira Huskic


Aus gegebenem Anlass möchte ich hier, auch im Namen meiner Tochter Ann-Christin, Stellung nehmen zu den Vorwürfen gegen Herrn Karel Fajfr.

Schockiert und in der Darstellung krasser nicht möglich empfanden wir die Ausführungen, welche von einem gescheiterten Sportler plötzlich in die Welt gesetzt werden. Fraglich nur, warum ein mittlerweile 19-jähriger bis jetzt damit gewartet hat, obwohl er doch seine Karriere schon im letzten Jahr, auf Grund von komischen Umständen, beendet hat. Wäre das nicht schon der Zeitpunkt gewesen um klar Schiff zu machen?

Meine Tochter nutzt die Trainingsmöglichkeiten in Oberstdorf nun schon seit 10 Jahren und hat hier auch schon diverse Trainingsstunden bei Herrn Fajfr wahr genommen. Ja, Herr Fajfr ist in seinen Trainingsmethoden und in der Ansprache durchaus anders als andere Trainer, allerdings ist das alles in einem Rahmen mit dem meine Tochter klar gekommen ist. Ich war persönlich bei vielen Trainingsstunden von Herrn Fajfr als Zuschauer anwesend (auch mit anderen Sportlern) und habe dabei nie eine Handgreiflichkeit beobachten können. Schreien, ja. Aber das machen auch andere Trainer, denn während den Stunden laufen fast ständig Kürmusiken und schon aus diesem Grund muss hier etwas lauter kommuniziert werden.
Wir würden das Schreien eher als lautes Rufen bezeichnen. Von meiner Tochter kam nie etwas aus ihrem Munde, dass mir Sorgen bereiten hätte müssen in Bezug auf Herrn Fajfr. Unsere Tochter kommuniziert ja auch mit anderen Sportlern, die bei Herrn Fajfr trainieren und auch hier kann sie nur bestätigen, dass ihr in solchen Gesprächen niemals Andeutungen auf etwaige Misshandlungen gemacht wurden.
Insbesondere Schläge, Beleidigungen oder Straftraining waren niemals auch nur im Ansatz ein Thema. Da Herr Fajfr hier ja durchaus eine Vorgeschichte hat, ist man hier schon auch noch etwas achtsamer. Wer jedoch behauptet, von der Vergangenheit des Herrn Fajfr nichts gewusst zu haben, erscheint mir als nicht gerade sehr glaubwürdig.
Wir kamen vor 12 Jahren in diesen Sport und eines der ersten „Geschichten” waren die des Herrn Fajfr. Wenn wir dann auch noch lesen, „4 Programme unmöglich”, dann ist dass das jeweilige Empfinden des Einzelnen. Unsere Tochter hat durchaus Trainingszeiten, wo sie ein solches Pensum absolviert. Klagen kommen von ihr aber nicht, wir sprechen hier ja auch von Leistungssport. Diesen wollte ja auch Herr Droysen betreiben und hatte hier mehr als großzügige Unterstützung vom WSV Aschaffenburg, insbesondere in den Personen von Frau Wolf und seiner Heimtrainerin Svetlana Knorr. Auch unsere Tochter wird von Frau Wolf unterstützt, wir waren jedoch immer frei in unseren Entscheidungen und mussten nie etwas machen von dem wir nicht selbst überzeugt waren.
Mit besten Grüßen
Reinhard Marold


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Familie Weis möchte sich gerne zu diesen Vorwürfen äußern:

Meine Tochter Sabrina Weis hat mit 4 Jahren beim WSV Aschaffenburg angefangen. Meine Tochter und auch ich,Tatiana Weis, kannten die Familie Droysen und Isaak sehr gut. Isaak kam im Jahre 2009 zu uns nach Aschaffenburg. Isaak‘s Traum war es immer, Kontakt mit Herr Fajfr zu haben. Sein Vater war auch sehr glücklich als dieser Traum durch Sabrinas frühere Trainerin Svetlana Knorr verwirklicht wurde. Herr Droysens Vater hat auch immer meiner Tochter gesagt, sie solle nach Oberstdorf zu Herr Fajfr wechseln, da er sehr begeistert von ihm war.
Bevor Isaak nach Oberstdorf umgezogen ist, ist er immer freiwillig & selbstständig nach Oberstdorf gefahren. Fast jedes Wochenende ist er von Würzburg nach Oberstdorf mit dem Zug oder Auto gefahren worden.
Meine Tochter Sabrina hat fast in jeden Ferien bei Herr Fajfr trainiert. Die Vorwürfe die Isaak vorbringt stimmen laut meiner Tochter nicht. Herr Fajfr ist ein sehr guter und netter Trainer, außerdem ist er einer der besten Trainer in Deutschland. Wir persönlich verstehen Isaak‘s Vorwürfe nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Familie Weis


Ich habe etliche Jahre mehrmals in der Woche bei Herr Fajfr trainiert und habe ihn in dieser Zeit sowohl als Trainer, als auch als Mensch kennengelernt.
Ich habe in dieser Zeit weder körperliche, noch psychische Attacken abbekommen, oder mitbekommen. Er war zu jeder Zeit ein vorbildlicher Trainer. Das selbe gilt auch für Trainingsstunden, die ich als Außenstehender mitbekommen habe.
Man darf an dieser Stelle nicht die trainerliche Strenge mit psychischen Attacken verwechseln. Es sollte jedem bewusst sein, dass es hier um Leistungssport geht und man Leistung erreichen möchte. In jeder anderen Sportart wird auch mal ein strengere Ton gefahren. Selbst in der Schule schimpft der Lehrer hin und wieder.

Außerdem sollte jeder, der in der Eislaufszene in Richtung Leistungssport geht und auf Herr Fajfr trifft wissen, dass er eine Vergangenheit hat. Das muss heute nicht mehr groß publiziert werden, denn das wurde es schon und jeder Läufer sollte sich damit beschäftigen zu welchem Trainer er geht.

Abgesehen davon ist die Vergangenheit keineswegs die Gegenwart. Ich habe Herr Fajfr stets als Trainer mitbekommen, der gut mit seinen Läufern umgegangen ist und somit auch ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen konnte. Die Vorwürfe, die ihm vorgeworfen werden, habe ich niemals in irgendeiner Form bei Läufern mitbekommen und kann es mir somit auch nicht vorstellen.

Timo Müller