KAREL FAJFR

Stellungnahme von Karel Fajfr zu den Vorwürfen von Isaak Droysen

Offener Brief von Marcello Geßner - ehemaliger Läufer bei Karel Fajfr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Marcello Geßner. Ich bin ein ehemaliger Eiskunstläufer des bayrischen Landeskaders, der im Jahre 2015/16 unter der Leitung von Herrn Karel Fajfr trainieren durfte. Die Trainingsgruppe bestand zumeist aus drei Personen: Peter Kotlaryk, Marcello Geßner sowie Isaak Droysen.

Wir trainierten ein ganzes Jahr zusammen auf dem Eis bei Herrn Fajfr. In dieser Zeit konnte ich Herrn Fajfr gut kennenlernen. Er ist ein Trainer und Mensch, der zu 100% hinter seinen Läufern steht. Herr Fajfr bot uns unzählige Male an, bei Problemen jeglicher Art, sich sofort an ihn wenden zu können. Und nun muss ich mit Empörung feststellen, dass von meinem ehemaligen Trainingspartner Isaak Droysen fälschliche Aussagen zu Herrn Fajfr gemacht werden.

Ich stand mit Isaak Droysen fast täglich auf dem Eis. Als Olympiastützpunkt genoss Oberstdorf das Privileg, den Läufern perfekte Trainingsbedingungen sowie ausgezeichnete Trainer bereitzustellen. Der Fokus lag auf dem Leistungssport. Nach diesem Prinzip wurde dementsprechend auch unser Training von Herrn Fajfr gestaltet.

Auch ich bin mein Programm mehrere Male die Woche nacheinander durchgelaufen. Das diente zum Konditionsaufbau. Dies war zwar anstrengend, aber für einen Leistungssportler angemessen und machbar. Gezwungen wurden wir dazu aber nicht.

Abgesehen davon ist es, denke ich, normal,  sich als Läufer an den Plan seines Trainers zu halten. Von Zwang kann man hier auf keinen Fall sprechen. Es stand uns immer offen, aus diversen Gründen zu gehen. Dass Isaak vor Angst im Training am ganzen Körper zitterte und ein verstörtes Verhalten zeigte, konnte ich als sein Trainingspartner nicht feststellen.

Körperliche Übergriffe jeglicher Art gab es zu keinem einzigen Zeitpunkt! Genauso empört bin ich über die Behauptung von Isaak Droysen, er habe nichts von Fajfrs anspruchsvollen Trainingsmethoden gewusst.

Ich bin zu tiefst erschüttert, wie man solche Behauptungen aufstellen kann, zudem doch bei fast jedem Training mindestens ein Elternteil zuschaute. Frau und Herr Droysen waren unzählige Male in der Eishalle und verkündeten gerne mit Stolz, dass ihr Sohn von Herrn Fajfr trainiert wird.

Die Begeisterung der Familie gegenüber Herr Fajfr machte sich auch daran bemerkbar, dass Herr Fajfr nach den Trainingseinheiten des Öfteren von der Familie Droysen zum Essen nach Hause eingeladen und kleine Geschenke aus dem Urlaub mitgebracht wurden.

Dieser Sachverhalt stellt keine nachvollziehbare Reaktion von Eltern dar, die das Gefühl haben, ihr Sohn würde während des Trainings schlecht behandelt bzw. misshandelt werden.

Ich bin damals mit dem Wissen über den Fall Fajfr bei ihm Läufer geworden. Ich habe es nicht bereut. Sollte er jemals in der Vergangenheit durch ein ihm vorgeworfenes Verhalten aufgefallen sein, kann ich mit Gewissheit sagen, dass sich dieser Mensch verändert hat. Er hat oftmals seine Aufopferung für seine Läufer bewiesen. Wenn um 23.00 Uhr abends die neuen Eiszeiten der nächsten Wochen veröffentlicht wurden, war Herr Fajfr der Erste, der sich sofort passende Eiszeiten für seine Sportler reservierte.

Wenn man bei Problemen jeglicher Art Herrn Fajfr um ein Gespräch bat, konnte man einen besorgten, verständnisvollen Menschen erleben, der einem zuhörte und Mut zusprach. Ich habe damals bei Herrn Fajfr mit dem Eislaufen aufgehört, da ich mich für die schulische Laufbahn entscheiden musste.

Heute bin ich Sportstudent, der Spaß an jeglicher Art der Bewegung hat. Dass ich nun mein Hobby in mein  berufliches Leben einbringen und andere Menschen für den Sport begeistern kann,  liegt an Personen, die mich auf meinem sportlichen Weg begleitet und unterstützt haben.

Vor allem aber habe ich es zwei Personen zu verdanken. Eine davon ist Herr Fajfr, die mir beigebracht hat, nie aufzugeben und das Ziel  nicht aus den Augen zu verlieren.

Ich richte diesen Brief an die Öffentlichkeit, um ein gänzlich anderes Bild von dem Fall zu zeigen,

da das Stimmungsbild derzeit durch den Einfluss der medialen Welt geprägt wird.

Meiner Meinung nach wird hier versucht, auf  Kosten eines mittlerweile 75 Jahre alten Mannes, auf Basis seiner belasteten Vorgeschichte, mediales Interesse zu wecken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marcello Geßner


 

 

Offener Brief von Alexander L. Bjelde

 

 


 

Mein Name ist Mari Vartmann. Ich war zwar nie Sportlerin von Herrn Fayfr aber ich habe zum besagten Zeitraum tagtäglich mehrere Stunden bei Maylin und Daniel Wende in Oberstdorf trainiert.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesehen, dass Herr Fayfr Isaak bedroht oder ähnliches ähnliches getan hat. Ich habe Herrn Fayfr als professionellen und ehrgeizigen Trainer kennengelernt. Auch wenn ich nicht seine Sportlerin war, war Herr Fayfr immer hilfsbereit.
Meiner Meinung nach sind die Vorwürfe gegen Herrn Fayfr absolut falsch. Es wird lediglich die Öffentlichkeit genutzt um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und um einmal im Rampenlicht zu stehen.

 

Viele Grüße,

Mari Vartmann